In zahlreichen Gesprächen habe ich mich in der vergangenen Woche über die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im Westerwald informiert. Dabei wurde deutlich: Hier gibt es viel zu tun.
In zahlreichen Gesprächen habe ich mich in der vergangenen Woche über die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im Westerwald informiert. Dabei wurde deutlich: Hier gibt es viel zu tun.
Inzwischen werde ich bei fast jedem Termin darauf angesprochen, was ich für Kinder und Jugendliche im Westerwald verbessern möchte. So auch in der vergangenen Woche.
Die Frage ist mehr als berechtigt und ich habe eine klare Antwort darauf: Ich will Kinder und Jugendliche stärker an Entscheidungen beteiligen und vor allem das Bild der Kinder- und Jugendarbeit im Westerwald verbessern. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Jugendamt haben einen aufreibenden Job. Sie müssen dabei von ihrer Leitung unterstützt und manchmal auch geschützt werden. Es muss aber immer klar sein, dass es hier um einen sensiblen Bereich geht, der viel Fingerspitzengefühl und vor allem Vertrauen und Kontinuität bei den Ansprechpersonen voraussetzt.
Nachholbedarf belegen auch die Zahlen des Statistischen Landesamtes: Kein Kreis, keine kreisfreie Stadt in Rheinland-Pfalz gibt pro Einwohner weniger Geld aus für die Jugendhilfe als der Westerwaldkreis (193 Euro; Spitzenreiter Kreis Bad Dürkheim 334 Euro). Natürlich macht Geld allein nicht glücklich, aber dass die niedrigen Ausgaben hier auch zu schlechter Qualität führen, wurde in meinen Gesprächen mehr als deutlich.
Jedenfalls werde ich mich als Landrätin dem Thema ganz besonders intensiv annehmen und gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Eltern und allen weiteren Beteiligten die Situation verbessern. Jeder Euro, der in Kinder- und Jugendarbeit fließt, zahlt sich in der Zukunft aus.
Homepage Dr. Tanja Machalet, MdL für den Wahlkreis 6 (Montabaur)
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