Beschlussvorlage Ladesäule in Westerburg

Veröffentlicht am 17.10.2016 in Ortsverein

Errichtung von Elektrotankstellen und Fahrzeuge mit alternativen Antrieben

Sehr geehrter Loos,

Elektromobilität gewinnt langsam einen größeren Einfluss auf die Mobilität. Dabei sind insbesondere Behörden aufgefordert, als Vorreiter für diese umweltfreundliche und vor allem im lokalen Bereich emissionsfreie Art der Fortbewegung Vorreiter zu sein. Für die meisten Dienstfahrten im täglichen Betrieb ist die Reichweite eines solchen Fahrzeugs schon heute ausreichend.

„Mit Elektroautos werden unsere Städte lebenswerter“, findet der Automobilexperte Ferdinand Dudenhöffer. Dieser Auffassung kann man sicher zustimmen. Sie gilt aber nicht nur für Städte, sondern auch für den ländlichen Raum. Erst recht, wenn man denkt, dass gerade im ländlichen Raum die Nutzer, anders als in der Stadt, oftmals eine eigene Garage besitzen.

Schon heute sind technisch anspruchsvolle Elektroautos auf dem Markt erhältlich. In den nächsten Jahren werden immer mehr Hersteller innovative Elektroautos auf den Markt bringen.

Die von der Bundesregierung beschlossene finanzielle Förderung des Kaufs von Elektrofahrzeugen wird die Anzahl solcher Fahrzeuge erhöhen. Damit steigen auch die Ansprüche an eine geeignete Infrastruktur in Form von Ladesäulen. Denn oftmals reicht die Batterieladung nicht wirklich, um den nötigen Aktionsradius des Tages abzusichern.

Die Verbandsgemeinde sollte sich dem Energiewandel anschließen und so ihren Kunden und Bürgern zeigen, dass sie verantwortungsbewusst handelt und die derzeit am Markt ökologisch sauberste Variante der Fortbewegung unterstützt und nutzt.

Was den Kauf von Fahrzeugen angeht, können inzwischen beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) Anträge zur E-Mobilitätsförderung gestellt werden. Das BAFA hat das Online-Portal für die Antragstellung freigeschaltet. Die Förderung gilt rückwirkend für Kauf- oder Leasingverträge, die ab dem 18. Mai 2016 abgeschlossen wurden und die Bedingungen der Förderrichtlinie erfüllen.

Das Bundesverkehrsministerium fördert auch die Einrichtung von Ladesäulen. Die genauen Förderrichtlinien dazu sind dort zu erfragen. In anderen Kommunen werden Säulen vom regionalen Energieversorger aufgestellt. Das könnte auch in der VG eine kostengünstige Lösung sein, die die Verwaltung prüfen sollte.

Die SPD-Fraktion beantragt, dass der Verbandsgemeinderat folgenden Beschluss fasst:

Die Verwaltung wird aufgefordert,

  1. mindestens eine öffentliche Schnellladesäule zu errichten, die Besucher der Verwaltung während ihres Aufenthaltes zum Aufladen ihrer Fahrzeuge nutzen können

  2. zu prüfen, wo in ihrem Gebiet die Einrichtung weiterer öffentlicher Schnellladepunkte möglich und sinnvoll ist

  3. bei der zukünftigen Beschaffung von Fahrzeugen solche mit alternativen Antrieben zu bevorzugen

    Sollten weiter Informationen gewünscht werden, stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

    Mit freundlichem Gruß

    Harald Ulrich

     

     

     

 

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