SPD Westerburger Land

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Klöckner tritt wieder an

Veröffentlicht am 07.04.2009 in Kommunales

Hachenburg: SPD nominiert Amtsinhaber als Bewerber um das Amt des Stadtbürgermeisters

"Westerwälder Zeitung": Bislang sieht es nicht so aus, als würde es nach der Kommunalwahl ein größeres Stühle-rücken im städtischen Rathaus in Hachenburg geben. Als bisher einziger Kandidat für den Chefsessel wirft Peter Klöckner seinen Hut in den Ring.

Bürgermeister Peter Klöckner kandidiert erneut für das Amt des Stadtbürgermeisters von Hachenburg. Nunmehr zum dritten Mal will der Sozialdemokrat das Rathaus der Löwenstadt in eine weitere Wahlperiode führen. Die Hachenburger SPD wählte den kompetenten Verwaltungskenner einstimmig zum Kandidaten für das "schönste" politische Amt.

Seit 2001 steht der 51-jährige Klöckner in Personalunion sowohl an der Spitze der Stadt als auch der Verbandsgemeinde (die VG leitet er seit 1990). Nie hat er einen Zweifel daran aufkommen lassen, dass ihm die Kommunalpolitik eine Herzensangelegenheit ist, "wo man am meisten bewegen kann."

Denkbare Nachteile durch die Personalunion sieht er nicht, im Gegenteil. "Stadt und Verbandsgemeinde sind Nutznießer dieser Konstellation", sagt Klöckner, "beide profitieren von den kurzen Wegen. So können wir unser Ziel, den Bürgern Verwaltung aus einem Guss zu bieten, noch besser realisieren."

Mit der Meinung, dass die Vorteile überwiegen, scheint Klöckner nicht allein zu stehen. Unterstrichen wird dies dadurch, dass bislang für die Bürgermeisterwahl im Juni kein Gegenkandidat nominiert ist. Bei den vorherigen Wahlen war dies noch anders. Bliebe es dabei, wisse er das zu schätzen, wenngleich für die Bürger beim Urnengang etwas fehle. Die Erfolge in der jüngeren Hachenburger Stadtpolitik will Peter Klöckner nicht für sich alleine reklamieren. Zusammen mit dem Stadtrat, der sich aktuell immerhin aus sieben Parteien und Wählergruppen zusammensetzt - sei vieles erreicht worden. Als Schwerpunkte nennt der SPD-Mann die Innenstadtsanierung, neue Wohngebiete und die reiche Kulturarbeit. In der Familienpolitik tragen beispielhafte Investitionen in Schulen, Kindergärten, Bücherei sowie in Jugend- und Seniorenräume seine Handschrift. Das sei für ihn die tragende Säule, betont der Bürgermeister.

In Zukunft gelte es, den Wirtschaftsstandort Hachenburg weiter auszubauen. Klöckner: "Gute Arbeitsmarktzahlen und eine gute Haushaltslage der Stadt sind kein Ruhekissen." An Plänen mangelt es nicht, angefangen vom Leerstandsmanagement bis zur Entwicklung des Stadtteils Altstadt. Die intensive Bürgerbeteiligung rund um den Ausbau der Ortsdurchfahrt sieht er als exemplarisch. Und beim wichtigen DRK-Krankenhaus wolle die Stadt das Fundament festigen und dazu beitragen, dass die Wirtschaftlichkeit des Hauses erhalten bleibe.

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