SPD Westerburger Land

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Zukunft gesichert: Neues Trägermodell stärkt Gymnasium Marienstatt – SPD stimmt zu

Veröffentlicht am 17.04.2026 in Fraktion

Das Private Gymnasium Marienstatt bleibt ein zentraler Pfeiler der Bildungslandschaft im Westerwald – und wird jetzt strukturell für die Zukunft aufgestellt. Die SPD-Kreistagsfraktion begrüßt die geplante Neuorganisation der Trägerschaft ausdrücklich und wird der Vorlage zustimmen.

Seit über 100 Jahren prägt das Gymnasium die Region. Mit rund 700 Schülerinnen und Schülern ist es weit mehr als ein Lernort: Es steht für Wertevermittlung, Persönlichkeitsentwicklung und regionale Identität.

„Gerade im ländlichen Raum ist ein solches Bildungsangebot keine Selbstverständlichkeit. Deshalb ist es unsere Aufgabe, bestehende Strukturen nicht nur zu erhalten, sondern zukunftsfest weiterzuentwickeln“, betont der Vorsitzende der SPD Kreistagsfraktion, Thomas Mockenhaupt..

Hintergrund der Neuaufstellung ist die Entscheidung des Zisterzienserordens, die alleinige Trägerschaft perspektivisch nicht mehr leisten zu können. Die nun vorgeschlagene Lösung in Form einer Stiftung wird von der SPD als „verantwortungsvoll, vorausschauend und tragfähig“ bewertet.

Die Vorteile liegen aus Sicht der SPD auf der Hand:
Die Zukunft des Standorts wird langfristig gesichert, der kirchliche und altsprachliche Charakter bleibt erhalten, und für die Lehrkräfte entsteht Planungssicherheit ohne ein unsicheres Übergangsszenario.

Kritisch weist Mockenhaupt jedoch auf zusätzliche Investitionen hin, die sich aus der neuen Struktur ergeben – insbesondere im Bereich Brandschutz. „Wir investieren hier nicht, weil etwas nicht funktioniert, sondern weil neue Zuständigkeiten bauliche Anpassungen erforderlich machen. Das ist nachvollziehbar, sollte aber mit Augenmaß erfolgen.“

Mit einem Augenzwinkern ergänzt der Fraktionsvorsitzende: „In Deutschland brennt bekanntlich erstmal nichts – aber vorsorglich bauen wir schon mal die Feuerwehr drum herum.“

Abschließend unterstreicht die SPD-Kreistagsfraktion die Bedeutung der Entscheidung: „Wir sichern einen traditionsreichen Schulstandort, erhalten die Vielfalt unserer Bildungslandschaft und schaffen eine stabile Grundlage für die kommenden Jahre. Das ist der richtige Schritt.“

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