SPD Westerburger Land

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Regionale Qualität mit Leidenschaft

Veröffentlicht am 23.05.2025 in Aktionen

Hendrik Hering besucht Biohof Dapprich in Pottum

Ein Blick hinter die Kulissen ehrlicher Lebensmittelproduktion: Bei einem Besuch des Biohofs und Hofladens von Fritz Dapprich in Pottum informierte sich Landtagspräsident Hendrik Hering (SPD) über die tägliche Arbeit, die Herausforderungen und die Leidenschaft, die hinter dem kleinen, regional verwurzelten Betrieb steckt. Im persönlichen Gespräch mit dem gelernten Metzger erfuhr Hering viel über die Realität kleiner landwirtschaftlicher Betriebe – zwischen steigenden Kosten, Bürokratie und dem Wunsch, hochwertige Produkte bieten zu können.

Pottum. Der Biohof Dapprich ist ein Ein-Mann-Betrieb im besten Sinne: Fritz Dapprich führt seinen Hof mit viel persönlichem Einsatz und Herzblut. Unterstützung erhält er bei Bedarf von Teilzeitkräften, Freunden und seiner Familie – ohne dieses Netzwerk wäre der Betrieb kaum zu stemmen. Der Hof umfasst eine Mutterkuhhaltung mit derzeit 47 Rindern, die geschlachtet und direkt im eigenen Hofladen vermarktet werden. Ergänzt wird das Angebot durch zugekauftes Schweinefleisch sowie hausgemachte Wurst- und Fleischwaren. Besonders beliebt sind die vielfältigen Wurstsorten, der Schinken und das Grillfleisch – alles aus eigener Herstellung und zu fairen Preisen.

Während der Führung durch Wurstküche und Verkaufsräume wurde deutlich: Die Herausforderungen für kleine Betriebe sind groß. „Die Menschen wollen zwar regionale Qualität, aber nicht jeder ist bereit, den fairen Preis dafür zu zahlen“, erklärte Dapprich. Steigende Produktionskosten, höhere Löhne sowie immer neue bürokratische Auflagen machen dem Unternehmer das Leben schwer. Auch die Schlachtung der Tiere ist mit erheblichen Hürden verbunden: Eigene Schlachtungen sind aufgrund gesetzlicher Vorgaben kaum möglich, immer mehr kleinere Betriebe geben auf – Nachfolgeprobleme inklusive.

Ein weiteres Standbein ist das Catering bei Festen, bei dem Dapprich mit Spezialitäten wie Krustenbraten, Fleischkäse und Grillwürsten punktet. Daneben gibt es im Spätsommer das große Hoffest, das mittlerweile ein echter Höhepunkt im Jahreskalender der Region ist. Hendrik Hering zeigte sich beeindruckt von der Vielfalt und Qualität des Betriebs und sagte zu, im September am Fest teilzunehmen.

„Es ist mir wichtig, mit den Menschen vor Ort zu sprechen und zu erfahren, wie Politik in der Praxis wirkt – oder eben auch nicht“, sagte Hering am Ende des Besuchs. Die Schilderungen von Fritz Dapprich nehme er mit nach Mainz, um sich dort weiter für Bürokratieabbau und bessere Rahmenbedingungen für kleine, handwerklich arbeitende Betriebe starkzumachen. Sein Dank galt dem Gastgeber für die offene Gesprächsatmosphäre, die ehrlichen Einblicke und natürlich die frische Fleischwurst, die zum Abschluss gemeinsam verkostet wurde.

Homepage Hendrik Hering, Ihr Abgeordneter für den Westerwald

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