Deshalb habe ich mich entschieden, das Angebot, zweiter Geschäftsführer der Lotto Rheinland-Pfalz GmbH zu werden, nicht anzunehmen.
In den vergangenen Tagen ist mir deutlich geworden, welche Wirkung ein solcher Schritt haben würde. Viele Menschen hätten den Eindruck gewonnen, es gehe um Versorgung und Posten – gerade in einer Zeit, in der das Vertrauen in Politik ohnehin unter Druck steht.
Die Kritik daran kann ich nachvollziehen.
Für mich stand ursprünglich im Vordergrund, meine Erfahrungen, Netzwerke und mein Engagement für Sport, Ehrenamt und gesellschaftlichen Zusammenhalt einzubringen. Aber Politik lebt nicht nur von der eigenen Motivation, sondern auch davon, wie Entscheidungen auf Menschen wirken.
Ich möchte nicht dazu beitragen, Politikverdrossenheit weiter zu verstärken oder Vertrauen zu beschädigen.
Deshalb werde ich das Angebot nicht annehmen.
