Ortsverein
SPD VG-Westerburg besucht Eigenbetriebe in Hachenburg
Nicht nur mit den Bereichen Wasser- u. Abwasser, sondern auch mit der Thematik Energieversorgung und Löwenbad befassen sich die Mitarbeiter der Eigenbetriebe der Verbandsgemeinde Hachenburg. Dass man diese Bereiche erfolgreich betreiben kann, davon konnten sich die Fraktionsmitglieder der SPD aus der Verbandsgemeinde Westerburg bei einem Besuch überzeugen. Die 1.Beigeordnete Gabriele Greis und Werkleiter Marco Dörner stellten die vielseitigen Aktivitäten der Eigenbetriebe vor.
Das besondere Interesse der Besucher galt dem Betriebszweig „Energieversorgung“. Hier wird in einem modernen Gebäude sowohl Wärme als auch Strom erzeugt und damit insgesamt 14 große Objekte, wie z.B. das Krankenhaus oder die Hochschule der Deutschen Bundesbank auf Schloss Hachenburg versorgt.
Durch die Nutzung verschiedener Fördermöglichkeiten im Rahmen des KWKG und der energiesteuerrechtlichen Vorschriften können die Verbandsgemeindewerke die Energieversorgung als wichtige Aufgabe der Daseinsvorsorge obendrein zu marktwirtschaftlich akzeptablen Konditionen im Sinne der Bürgerinnen und Bürger erbringen.
„Da wir uns ständig verbessern und weiterentwickeln wollen, gibt es eine ganze Reihe von Überlegungen für die nähere und weitere Zukunft. Speziell im Umweltschutz“, so Gabriele Greis.
Wie Marco Dörner den Westerburger Gästen erläuterte, sind die Eigenbetriebe Mitglied in verschiedenen Verbänden, um von dort Informationen zu beziehen, aber auch um zukünftige Voraussetzungen mit zu gestalten. Mitarbeit bei diversen interkommunalen Kooperationen sind genauso selbstverständlich wie aktive Beteiligungen bei anderen Energieprojekten.
Dass die VG-Werke über ein Hybridfahrzeug verfügen und den Besuchern des Rathauses eine kostenlose Stromtankstelle anbieten ist bei diesem Gesamtkonzept fast überflüssig zu erwähnen.
Abgerundet wurde der Besuch mit einer sehr informativen Besichtigung des Betriebsgebäudes der Nahwärme Hachenburg, in deren Verlauf alle Komponenten ausführlich erläutert wurden.
Harald Ulrich, SPD-Fraktionsvorsitzender aus Westerburg, bedankte sich bei den Gastgebern und merkte an: „Wir wussten, dass die VG-Hachenburg eine äußerst aktive und fortschrittliche Verwaltung hat, aber das sie in vielen Bereichen um Jahre voraus ist, damit haben wir so nicht gerechnet. Es gibt für uns in Westerburg noch viel zu tun“.
Vor kurzem haben sich die Westerburger Mitglieder der SPD am neugestalteten Burgmannenhaus getroffen um sich über Veränderungen oder Verbesserungen in der Stadt und den Stadtteilen auszutauschen.
Es wurden verschiedene Überlegungen angestellt und über einige ausführlich diskutiert.
So konnten mehrere Punkte aufgenommen werden, die gemeinsam in den nächsten Monaten angegangen werden sollen.
Unter anderem wurde der Leerstand von Geschäften, die Situationen in den Kindergärten und vor allem das Gebäude Schwinn angesprochen. Es gab kein Verständnis dafür, dass man über Jahre hinaus nicht in der Lage ist einen rechtskräftigen Bebauungsplan zu erstellen damit der Schandfleck aus dem Stadtbild verschwindet. Nicht das bei der nächsten Wahl wieder ein großes Banner an der Wand befestigt werden muss.
Eine der wichtigsten Aufgaben ist die Überplanung der Hofwiese. Dieses ebene Gelände bietet sich hervorragend für altersgerechtes Wohnen und die Ansiedlung von kleineren Geschäften und Cafe´s an. Auch die Unterbringung einer ärztlichen Versorgung liese sich hier ideal realisieren.
Die Nähe von Ärzten und Senioren wäre ideal und die anderen Patienten könnten vor oder nach den Terminen einkaufen oder einen Kaffee genießen. Ebenso die Schüler der nahegelegenen Schulen. Eine Busanbindung wäre einfach zu gestalten. Durch die fußläufige Verbindung ist die Innenstadt einfach und schnell zu erreichen.
Bei einem schlüssigen Konzept sind Investoren sicherlich zu finden. Die SPD sieht hier nur Vorteile für die Stadtentwicklung, aber auch für die umliegenden Orte.
Um sich noch schneller und besser um die Belange der Stadt und der Stadtteile kümmern zu können, werden die SPD-Mitglieder sich zukünftig regelmäßig zu informellen Gesprächen treffen.
Ein Zeitplan wird kurzfristig erstellt.
Sowohl der SPD-Vorsitzende Harald Ulrich, als auch der Vorsitzende der Stadtratsfraktion Markus
Saberniak waren mit dem Ergebnis des Treffens sehr zufrieden. Gemeinsam werden wir die Probleme angehen und die Entwicklung der Stadt fördern, betonten beide.
Langjährige Parteimitglieder wurden auf der Mitgliederversammlung für ihre treue Parteizugehörigkeit geehrt. Auf 25 Jahre Mitgliedschaft in der SPD konnten Petra Frensch-Wirtz, Dagmar Fasel-Köth und Heiko Habich zurück blicken. Die Ehrung nahm der Vorsitzende, Harald Ulrich zusammen mit dem Kreisvorsitzender Westerwald, Hendrik Hering vor.
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